"Da ist ein Schalter. Das ist eure Hauptwaffe. Der Hauptwaffenschalter." (Atlantic Rim)

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Was soll die Seite?

Beim Ansehen von B-Movies kann man sich oft besser amüsieren als mit den besten Komödien, auch wenn wir vermuten, dass dies eher selten im Sinne des Regisseurs war. Doch für die Unwissenden wollen wir erst einmal mit einer kurzen Definition beginnen. Zuerst einmal war die Bezeichnung "B-Movie" lediglich das Synonym für einen Film mit relativ geringem Budget. Dies ging allerdings logischerweise meist mit einer schlechten Umsetzung, schlechten Trickeffekten und leider oft auch schlechten Stories einher. Bei manchen Genres, etwa dem Zombiefilm, sind nahezu alle Werke B-Movies.
Eine ganze Weile haben wir uns B-Movies nur angesehen und uns dann darüber lustig gemacht. Mittlerweile hat sich im Rahmen dieses Projektes eine recht große Gruppe Interessierter zusammengefunden, die sich nicht nur treffen, um gemeinsam B-Movies zu betrachten. Nein, wir versuchen die Filme auch kritisch zu diskutieren. Das Ergebnis davon sind unsere Bewertungsbögen in denen wir in aller Kürze versuchen unsere Analyse des Films vorzustellen. Einen (sehr kurzen) geschichtlichen Abriss findet man hier.

Und ja: wer die Seite nicht sonderlich hübsch findet mag nicht unrecht haben. Es wird sporadisch dran gearbeitet, aber: Schönheit war bei diesem Projekt noch nie das Ziel.

Nachfolgend werden die neuesten 10 Einträge unseres RSS-Feeds (Was ist das?) angezeigt. Selbigen findet man auch hier.


Sonntag, den 19. Juni 2016 20:23:00
Review von "Der Bulldozer" online
Ein Film mit Chuck, dem Chuck, der dann auch noch den Titel "Der Bulldozer" trägt? Das verspricht Spaß, Spannung und vor allem Dresche in allen Varianten (gut, im Wesentlichen von unvorhersehbaren und durchdringenden Roundhousekicks)! Allerdings - schon dass Chuck der Allmächtige auf dem Cover eine Pistole hält sollte stutzig machen: Wozu braucht er denn sowas? Und tatsächlich ist bei diesem Film nicht nur Chuck wohl noch nicht auf der Höhe seines Könnens angelangt - aber irgendwie auch beruhigend: Auch ein Chuck fängt mal (zumindest etwas) kleiner an!

Dienstag, den 14. Juni 2016 22:03:14
Review von "Titanic 2 - Die Rückkehr" online
Ernsthaft? "Titanic 2 - Die Rückkehr" Was kommt als nächstes? "Titanic 3 - Sie sinkt noch immer"? Gut. Zurzeit wird wohl wirklich ein Schiff namens Titanic II gebaut, die mit der RMS Titanic auch noch weitgehend baugleich sein soll. Aber genauso dämlich wie ein solches Schiffsbauprojekt ist auch dieses Filmprojekt. The Asylum versucht mal wieder mit einer Pseudofortsetzung Zuschauer zu ködern. Wobei den meisten Leuten klar sein sollte, worauf sie sich einlassen. Dieser Film will schon irgendwie schlecht sein und an der Umsetzung dieses Anspruchs sind die Macher nicht gerade gescheitert. Anderthalb Stunden sind dafür aber doch etwas viel. Wenn man den Film einfach um eine halbe Stunde gekürzt hätte, dann wäre nichts verloren gegangen und es hätte wahrscheinlich noch mehr Spaß gemacht es sich anzusehen.

Sonntag, den 29. Mai 2016 19:00:26
Review von "Breaker! Breaker! - Voll in Action" online
Roundhousekick! Roundhousekick! Und Roundhousekick! Nicht zu vergessen: Roundhousekick! Alles Wesentliche dürfte damit gesagt sein. Vor allem auch wer die männliche Hauptrolle spielt. Und mit männlich ist hier wirklich äußerst männlich gemeint. Manche Leute behaupten, dass das noch einer seiner älteren Filme sei und seine wahre Natur noch nicht so wirklich gezeigt wird. Wenn es der erste Film von ihm ist, den man sieht, dann versteht man aber bereits woher die Witze kommen.

Sonntag, den 22. Mai 2016 11:10:03
Review von "Samtpfötchen - Die Kung-Fu-Katze von China-Town" online
Man hat schlecht geschlafen. Was tut man also? Richtig, man kämpft Kung-Fu. Man hat eine Meinungsverschiedenheit. Was tut man also? Richtig, man kämpft Kung-Fu. Man geht die Straße entlang. Was tut man also? Richtig, man kämpft Kung-Fu. Damit ist eigentlich schon alles Wesentliche über "Samtpfötchen - Die Kung-Fu Katze von Chinatown" gesagt. Viel mehr gibt es in diesem Film nicht, aber das Kung-Fu ist richtig schön choreographiert. Da kann man wirklich nichts daran aussetzen.

Montag, den 16. Mai 2016 19:10:05
Review von "The Champions of Justice" online
Ein Film bei dem die meisten männlichen Darsteller durchgehend Masken tragen, während die Frauen eher kurze Kleider an haben. Ein Schelm mag nun denken, dass es hier um einen Porno geht, aber das ist "Los campeones justicieros" mit Sicherheit nicht (Es liegt auch kein Stroh herum und die wenigsten Leute dürften den Film wirklich als geil bezeichnen). Wenn man sich das Werk ansieht, dann könnte sich der Verdacht aufdrängen, dass die Schauspieler nicht mit dieser Rolle in Verbindung gebracht werden möchten und deshalb im Film sogar beim Schlafen ihre Maske tragen. Tatsächlich sind sie aber Luchadores, mexikanische Wrestler, und die tragen immer ihre Maske (angeblich wurde der Hauptdarsteller sogar mit Maske beerdigt). Diese Luchadores müssen jedenfalls die Welt und "mindestens genauso wichtig" den Schönheitswettbewerb um den Titel der Miss Mexiko retten.

Montag, den 16. Mai 2016 02:03:15
Review von "The last shark" online
Schon wieder ein Haihorror? Ein Hai lebt und überlebt nur im Wasser und schon von daher ist das Drohpotential eigentlich begrenzt, der Fisch ja taktisch im Nachteil. Die besondere Herausforderung dieses Genres liegt damit in der Schwierigkeit möglichst ohne zu plumpe Wiederholung stetig aufs neue Gefahrensituationen herstellen zu müssen, sprich auf möglichst originelle Art und Weise Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten, wieder und wieder ins eigentlich einfach zu meidende Meer zu treiben. Eine echte und angesichts der bereits zu oft zelebrierten Versuche selbiges auf noch halbwegs unterhaltsame Weise zu bewerstelligen eine gar gewagte Aufgabe, für die man Produzenten und Filmcrew eigentlich bereits im Voraus geneigt ist Hochachtung entgegenzubringen. Das wäre bei diesem Machwerk allerdings doch zu vorschnell. Denn dieser Film hat leider nichts außer Längen. Er scheitert nicht nur, er scheitert glanzlos und unter Valium, wie ein Homer Simpson als Spiderman scheitern würde - mit fünfzig Kilo zu viel und lächerlicher roter Unterwäsche die es nicht schafft diverse Fettberge unter Kontrolle zu halten, apathisch auf einer Kartoffelchipshalde vor dem Fernseher mit Andrea Berg in der Endlosschleife. Das braucht man nicht nur nicht zu sehen, dem kann man auch niemanden guten Gewissens aussetzen. Das hatte wohl letztlich auch das verantwortlich zeichnende Studio erkannt und den Film aus dem Verkehr gezogen. Zu spät, wie man an dieser Kritik leider unschwer erkennen muss - der Dämon ist nun einmal entfesselt und bleibt in der Welt. Und das macht sie leider nicht besser...

Donnerstag, den 5. Mai 2016 12:28:57
Review von "Kung Fury" online
Selten bietet ein Film so viele Kuriositäten, über die man schreiben könnte, wie Kung Fury, und das obwohl dieser nur halb so lange dauert, wie ein gewöhnlicher B-Movie. Werden Dinosaurier, Zeitreisen, nordische Mythologie, Shaolintempel, Nazis, Helden, Computer, Arcade Spiele (wie beispielsweise Street Fighter), Waffen, zweiter Weltkrieg und ganz viel Kung Fu Action in einen Topf geworfen und mit 80er Jahre Charme gewürzt, so erhält man Kung Fury.

Montag, den 14. März 2016 15:13:21
Review von "Zombie Shark" online
"Was können wir denn heute mal für einen Film drehen?" "Wie wäre es mit Zombies?" "Ach, das ist ausgelutscht." "Na gut, dann halt Haie!" "Hatten wir doch auch schon unzählige Male". "Hmmm! Ich hab‘s: Zombie-Haie." "Das ist brillant." So oder so ähnlich kann man es sich wohl vorstellen wie es abläuft, wenn eine derartig brillante Idee wie "Zombie Shark" zustande kommt. Nette Idee, umgesetzt mit ein paar netten Gags. Das war es dann aber leider auch schon fast wieder. Schade eigentlich, denn daraus hätte sich sicher mehr machen lassen.

Sonntag, den 13. März 2016 17:14:02
Review von "Legend of the Chupacabra" online
Eine urbane Legende kehrt zurück. Der Chupacabra verbeitet einmal mehr Angst und Schrecken unter Menschen und Ziegen. Dieses Mal ist ihm ein Kamerateam dicht auf den Fersen. Fest entschlossen in einer Dokumentation endlich die Existenz des legendären Monsters zu beweisen, wird die Expedition bald ein verzweifelter Kampf um das Überleben. Denn der Chupacabra ist hungrig, und dieses Mal stehen nicht nur Ziegen auf der Speisekarte….

Montag, den 8. Februar 2016 21:43:52
Review von "The Beast of Yucca Flats" online
Der Film für diesen Abend wurde ausgewählt durch eine Blick in die "List of films considered the worst ever" der englischen Wikipedia. Dort findet sich eine bemerkenswerte Aufzählungen von filmischen Höhepunkten der menschlichen Kultur (einiges davon wurde bereits auf dieser Seite vorgestellt; z.B. der hier oder dieses Meisterwerk und nicht zu vergessen, ganz zu schweigen hiervon und ach ja, den hier gab es auch noch.). Die Wahl fiel dieses Mal auf The Beast of Yucca Flats. Vielleicht nicht der schlechteste Film aller Zeiten, aber doch ein angemessener Teilnehmer an der Vollsammlung des cineastischen Bodensatzes. Zum Glück dauert der Film weniger als eine Stunde. Das ist auch gut so, denn abgesehen davon, dass es länger schwer zu ertragen wäre, reicht die Handlung eigentlich nicht einmal dafür. Es gibt so gut wie keine Dialoge, sondern nur eine Stimme aus dem Off, die von Zeit zu Zeit einen Kommentar abgibt oder die Handlung zu erklären versucht. Der "Hauptdarsteller" hat schon in Plan 9 from Outer Space mitgespielt. Im Grund genommen sollte das schon alles sagen.

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