"Tintenfisch oder Mensch. Ist doch egal." (Der Calamari-Wrestler)

B-Moviebewertung





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Name: Octalus - Der Tod aus der TiefeLand: VSA
Originaltitel: Deep RisingJahr: 1998FSK: 16
Genre: Horror


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
John wird angeheuert, um mit seinem Schiff eine Gruppe Leute mit ihrer Fracht zu einer bestimmten Stelle im Meer zu bringen. Natürlich ohne Fragen. Unterwegs entdeckt sein Maschinist, dass ihre Kunden Torpedos transportieren und die Lage an Bord eskaliert. Kurz bevor sie ihr Ziel erreichen wird ihr Schiff auch noch schwer beschädigt. Sie schaffen es mit letzter Kraft jedoch noch zu ihrem Ziel, bevor die Maschinen endgültig den Geist aufgeben. Ihr Ziel: Ein Kreuzfahrtschiff, das führerlos auf dem Meer treibt.
Die Söldner gehen an Bord, um ihren Auftrag auszuführen, wozu natürlich erst einmal das Plündern des Schiffes gehört. John und sein Maschinist kommen mit, um Ersatzteile für die defekte Maschine zu besorgen. An Bord des Kreuzfahrtschiffes müssen sie allerdings feststellen, dass alles voller Blut und keiner von den Passagieren zu finden ist. Im Quartier des Captains finden sie schließlich diesen und einige weitere Personen.
Die Gruppe versucht sich nun ihren Weg durchs Schiff zurück zum Boot, mit dem sie gekommen sind, zu bahnen. Vorbei an den zahlreichen hungrigen Fangarmen des Monsters. Dabei werden sie natürlich - wie sich das für einen Horrorfilm gehört - mehr und mehr dezimiert. Der Schiffsbesitzer, der die Söldner angeheuert hatte, um die Versicherung zu betrügen, setzt sich schließlich von den verbliebenen Überlebenden ab. Er stiehlt das Boot, dieses wird vom Autopiloten jedoch gegen das Kreuzfahrtschiff manövriert und sprengt es komplett mit einem einzigen Torpedo in einer gewaltigen Explosion. Nur John und die letzte Überlebende schaffen es mit einem Jetski zu entkommen und sich auf eine Insel zu retten. Auf der wird dann auch noch der tot-geglaubte Maschinist angespült und eigentlich wäre es ein nahezu perfektes Happy End. Wenn da nicht das Standard Horrorfilmende kommen müsste...

Auffällige Fehler (technisch):
Mensch spricht ohne Lippenbewegung.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Dem Publikum ist nichts aufgefallen.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Der Protagonist legt zum Ende des Films hin eine Fahrt mit einem Jetski hin, die nicht nur unrealistisch ist. Das ist so auch einfach absurd.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Dem Publikum ist keines aufgefallen.

Bemerkungen:
Das Monster frisst seine Opfer zwar, würgt diese aber noch halb verdaut aus. Und diese halb verdauten Leichen sind zwar extrem widerlich, aber auch äußerst lächerlich.
Der Protagonist erweckt starke Assoziationen zu "Han Solo" aus "Star Wars".

Zitate:
"Australien ist kein Land. Australien ist eine Insel."
"Es gibt keine Leichen." - "Es ist als ob alle verschwunden wären."
"Ich kann dich nicht leiden." - "Aber du kennst mich doch kaum."
"Auf diesem Schiff ist irgendwas."
"Ich sag euch was: Noch schlimmer geht es nicht!" Darauf fällt das Licht aus.
"Man könnte sagen: In dem Tag heute ist der Wurm drin."
Nachdem er die Granate geworfen hat: "Ich wusste nicht, dass man sie noch scharf machen muss."


Text des News-Eintrags:
In einigen hundert Metern Tiefe sind die Würmer wenige Zentimeter lang. In tausend Metern Tiefe schon mehrere Meter. Und in zehntausend Metern erst! Und wenn dieses riesige Tiefseemonster an die Oberfläche kommt und ein Kreuzfahrtschiff entert, dann wird das äußerst unschön. Zumindest für all diejenigen, die nicht die Logik hinter dieser biologischen Gesetzmäßigkeit erkennen wollen, beziehungsweise alle die nicht gerne bei lebendigem Leib verdaut werden. Wer sich aber darüber freut zu sehen wie Leute durch die Toilette gefressen werden, der ist genau richtig bei "Octalus - Der Tod aus der Tiefe".