"They have weapons!" - "So what?" (wird mit ner Schrotflinte zu Matsch verwandelt) - "Fuck!" (Critters - Sie sind da!)

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Was soll die Seite?

Beim Ansehen von B-Movies kann man sich oft besser amüsieren als mit den besten Komödien, auch wenn wir vermuten, dass dies eher selten im Sinne des Regisseurs war. Doch für die Unwissenden wollen wir erst einmal mit einer kurzen Definition beginnen. Zuerst einmal war die Bezeichnung "B-Movie" lediglich das Synonym für einen Film mit relativ geringem Budget. Dies ging allerdings logischerweise meist mit einer schlechten Umsetzung, schlechten Trickeffekten und leider oft auch schlechten Stories einher. Bei manchen Genres, etwa dem Zombiefilm, sind nahezu alle Werke B-Movies.
Eine ganze Weile haben wir uns B-Movies nur angesehen und uns dann darüber lustig gemacht. Mittlerweile hat sich im Rahmen dieses Projektes eine recht große Gruppe Interessierter zusammengefunden, die sich nicht nur treffen, um gemeinsam B-Movies zu betrachten. Nein, wir versuchen die Filme auch kritisch zu diskutieren. Das Ergebnis davon sind unsere Bewertungsbögen in denen wir in aller Kürze versuchen unsere Analyse des Films vorzustellen. Einen (sehr kurzen) geschichtlichen Abriss findet man hier.

Und ja: wer die Seite nicht sonderlich hübsch findet mag nicht unrecht haben. Es wird sporadisch dran gearbeitet, aber: Schönheit war bei diesem Projekt noch nie das Ziel.

Nachfolgend werden die neuesten 10 Einträge unseres RSS-Feeds (Was ist das?) angezeigt. Selbigen findet man auch hier.


Sonntag, den 2. Februar 2020 16:20:01
Review von "Drei Engel auf der Todesinsel" online
Leichtbekleidete Frauen mit großen (des Öfteren nicht bedeckten) Brüsten sind das wesentliche Charakteristikum der "Drei Engel auf der Todesinsel". Diese bewegen sich durch eine Welt, die durch ein Drehbuch bestimmt wird, dessen Autor offenbar wenig Sinn für das Konzept der Konsistenz besaß - dafür hatte er aber einen Sinn für Klischees und beim Casting eben für Brüste. Durch die ganzen Absurditäten gewinnt der Film aber doch einen gewissen Unterhaltungswert und in einer Gruppe Gleichgesinnter kann man sich dabei durchaus amüsieren.

Donnerstag, den 19. Dezember 2019 09:55:40
Review von "Space Zombie Bingo!!!" online
Alieninvasion! Zombies! Strahlenwaffen! Ufos! Nuklearschlag gegen die eigenen Städte! Unscharfes Bild! Drehbuch auf Ecstasy! Troma! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Vor allem sollte man zur Beschreibung eigentlich keine ganzen Sätze verwenden. Denn das würde "Space Zombie Bingo!!!" einfach hinten und vorne nicht gerecht.

Donnerstag, den 18. Juli 2019 20:33:16
Review von "The Ultimative Terror" online
Ein Drehbuch zu haben wird völlig überbewertet. Es reicht doch auch eine grundsätzliche Idee für einen Film. Böse Zungen mögen jetzt einwenden, dass "Monster bringt Leute in Kleinstadt um" kein wirklich bemerkenswertes Konzept ist. Zumal es nicht unbedingt als Alleinstellungsmerkmal taugt. Aber was soll's? Wenn man für sein Regiedebüt Geld vom Ehemann zur Verfügung gestellt bekommt, um einen Film zu drehen, dann tut man das einfach. Entsprechend sieht das Ergebnis dann auch aus. Schlechte Handlung, schlechte Beleuchtung, schlechte Schauspieler, einfach schlecht. So soll doch ein Film sein. Oder etwa nicht?

Sonntag, den 16. Juni 2019 03:02:54
Review von "Kaliman en el siniestro Mundo de Humanon" online
Ein Feuerwerk aus einer so Allerwelts- wie so irrer-dass-man-sich-den-Geist-dem-sie-entsprungen-gar-nicht-vorzustellen-wagt-Handlung, tölpenhaft lächerlichen Schauspielern in einem der für einen existierenden Ort abstrusesten Garderoben, die sich je traute, eine Näherei zu verlassen (möge die Macht mit euch sein, und Gautama, und zur Hölle!) Sprechende Köpfe! Forrest im Farbeimer! Jeannie am Zuckerhut! leuchtende Hypnosependel! Nackte Weiber in Käfigen! Femde Zungen! Z O M B I E T R O N I C S! Ich werd wahnsinnig!

Dienstag, den 21. Mai 2019 20:01:31
Review von "Voyage of the Rock Aliens" online
Sie sind endlich da: Die Außerirdischen, die uns den Rock bringen. Oder die zu uns gekommen sind, um den Rock zu finden? Egal. Jedenfalls gibt es viel Musik. Wer eine massive Antipathie gegen Musikfilme hat, der ist bei den Rock-Aliens vielleicht nicht ideal aufgehoben, aber alle anderen können eine Menge Spaß haben. Hier erlebt man einfach wie die 80er Jahre wirklich waren. Irgendwie schade, dass diese Zeit vorbei ist.

Freitag, den 26. April 2019 20:56:22
Review von "Zombie Ninja vs Black Ops" online
Rekapitulieren wir einmal. Wir hatten schon Nazi-Zombies, Redneck Zombies, Zombie-Haie, bin Laden Zombies, Ebola Zombies, Techno Zombies, Crack-Huren Zombies, ganz normale Zombies, Hard Rock Zombies und Death Metal Zombies . Der logische nächste Schritt konnten dann eigentlich nur noch Ninja-Zombies sein. Gut, Spielverderber mögen jetzt einwenden, dass wir schon " Zombie vs. Ninja " hatten, aber eben noch nicht die Kombination. Deshalb "Zombie Ninja vs Black Ops".

Dienstag, den 9. April 2019 19:53:34
Review von "Enter the Void" online
Der LSD-Trip durch die metaphysische Welt des, nach Japan verpflanzten, französischen Kunstfilms beginnt. Schnallen sie sich gut an, denn die Fahrt wird holprig und führt durch sämtliche Ebenen des Bewusstseins, Unterbewusstseins und Pseudobewusstseins. Wenn sie nach zweieinhalb Stunden noch klaren Verstandes sind, dann kann das nur eines bedeuten: Ihr Verstand ist ins Licht getreten und nicht mehr Teil der uns bekannten Welt.

Montag, den 18. Februar 2019 15:49:53
Review von "Terrordactyl" online
Die Dinosaurier sind zurück. Natürlich aus dem Weltraum. Klingt nach einem überzeugenden und durchdachten Konzept. Genauso überzeugend und durchdacht ist eigentlich der ganze Film. In Terrordactyl überschwemmen über Nacht Unmengen an Flugsauriern Los Angeles. Auch wenn der Sinn die Stadt und den Film leider nicht in gleichem Maße überschwemmt: Es macht durchaus Spaß sich das anzusehen. Als Freund schlechter Filme kann man mit Terrordactyl durchaus einen guten Abend haben.

Sonntag, den 25. November 2018 20:30:55
Review von "Yeti: A love story" online
In der Troma-Playlist auf Youtube steht der Film unter dem Namen: "Yeti: A gay love story". Im offiziellen Titel fehlt das Wort "gay", aber die Ergänzung macht doch ein nicht unerhebliches Charakteristikum dieses Werkes deutlich. Völlig abgedrehter Trash, der dem echten Fan des schlechten Films durchaus einiges zu bieten hat. IMDB nennt als Budget "$200 (estimated)". Diese Schätzung dürfte wohl doch etwas zu niedrig veranschlagt sein. Wesentlich mehr hat man in diese Produktion aber sicherlich auch wieder nicht gesteckt. Wer es sich ansieht, dem wird klar, dass B Film hier noch ein Euphemismus ist.

Dienstag, den 6. November 2018 19:24:08
Review von "Unterwelt - The world beyond" online
B-Movies des Horrorgenres sind zumeist recht einfach gestrickt. Da ist das Monster, dort ist eine Gruppe von mehr oder weniger schlauen Protagonisten, die nach und nach gefressen werden. Manchmal gibt es noch einen Antagonisten, der ungewollt dem Monster in die Hände spielt. Dann kommt es zu einem wilden hin und her mit einem Monster, das aufgrund der schlechten CGI-Effekte kugelsicher ist. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Filme, die Kohärenz und Kontinuität einfach aus dem Fenster werfen und den Zuschauer auf eine Reise entführen, an deren Ende dieser selbst nicht mehr weiß, was Albtraum und Wirklichkeit, was Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft ist. Ein solcher Film ist Underworld - The World Beyond. Der Kern des Films ist nicht sonderlich spannend oder neu. Der Film zielt jedoch darauf ab, dem Zuschauer durch unerwartete Wendungen so sehr den Boden unter den Füßen wegzuziehen, dass dieser anschließend seinen eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen kann - ein echter Mindfuck! Dieses geschickte Spiel mit der Wahrnehmung der Zuschauer macht ihn aber durchaus sehenswert.

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