"Es ist kein Zufall, dass das Wort Sabotage aus dem Französischem stammt!" (Death Race 2000)

B-Moviebewertung





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Name: The Shunned HouseLand: Italien
Originaltitel: La casa sfuggitaJahr: 2003FSK: 16
Genre: Horror


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
kein sinnvolles Kriterium



Handlung:
Ein Journalist kommt mit seiner Freundin in ein altes, verfallenes Gebäude. Er will dort die Geschichten der vielen Toten dieses Hauses recherchieren. Sie will dort möglichst schnell weg. Trotzdem bleiben sie über einige Tage in der Ruine und finden einiges über die früheren Bewohner heraus, unter denen die Mortalitätsrate doch recht hoch war. Da war zum einen ein schlafwandelnder Informatiker, der gerne mal in der Abstellkammer aufwacht oder in der Nacht, in der ein Baby im Ort ermordet wurde, blutüberströmt nach Hause kommt. Ohne sich an irgendetwas zu erinnern. Zum anderen ist da die Geschichte von einem Schriftsteller, der vom Geigenspiel seiner stummen Nachbarin in höchstem Maße inspiriert ist. Als er sie jedoch nach dem Stück fragt, da geschehen merkwürdige Dinge, so dass sie ihm das Fragen verbietet. Nachdem er irgendwann zu viel gefragt hat eskaliert die Lage und ihr Geigenspiel, welches das Böse in Zaum halten soll, ist in höchstem Maße gefordert.
Die drei Handlungsebenen in verschiedenen Zeiten gehen wild durcheinander. Das Resultat aller Handlungsebenen ist im Wesentlichen aber immer das gleiche: Leute sterben.

Auffällige Fehler (technisch):
Der Film ist technisch im Grunde genommen nicht schlecht gemacht, auch wenn man das niedrige Budget durchaus merkt. Wenn man genau hinsieht, dann fällt auf, dass durch die Fenster, die eigentlich wegen der dahinter herrschenden Dunkelheit pechschwarz sind, blaues Licht fällt, weil man für die Kamera eben doch Licht braucht.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Vermutlich gab es inhaltlich-logische Fehler. Da das Ganze aber zu verworren war, gibt es keine Stelle bei der wir mit Sicherheit sagen könnten, ob das eine Inkonsistenz ist oder ob wir es nur nicht verstanden haben.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Es ist ein Horrorfilm, der stellenweise auf einer metaphysischen Ebene spielt. Wissenschaftliche Korrektheit ist hier vermutlich kein sinnvolles Kriterium.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Dem Publikum ist keines aufgefallen.

Bemerkungen:
Bei der Synchonisation merkt man, dass man einen Trashfilm ansieht und die Stroboskopeffekte können einen stellenweise schier in den Wahnsinn treiben.

Zitate:
"Du rauchst eine nach der anderen. Ist das ein Selbstmordversuch durch Lungenkrebs?"
"Du kannst mich!" - "Nicht vorm Essen."
"Du achtest zu wenig auf das was du siehst." - "Das einzige was ich sehe ist Blut."


Text des News-Eintrags:
Ein leerstehendes Haus in Italien, das bereits dreimal wiederaufgebaut wurde, weil es zerstört wurde. Und jedes Mal nach dem gleichen Bauplan. Einem Bauplan, der Leute in den Wahnsinn treibt. Und so schlägt der Wahnsinn zu und führt Personen unterschiedlicher Zeiten in sich vermischenden Handlungssträngen in den Untergang. Worum es wirklich in "The Shunned House", der Adaption einer Geschichte von H.P. Lovecraft, geht, das können wir auch nicht mit Sicherheit zu sagen. Zu verworren sind die einzelnen Ebenen der Geschichte. Aber das eröffnet wenigstens die Möglichkeit darüber zu diskutieren.