"Filme müssen nicht immer Kunst sein, um Spaß zu machen." (Strippers vs Werewolves)

B-Moviebewertung





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Name: Vampire Girl vs. Frankenstein GirlLand: Japan
Originaltitel: Kyūketsu Shōjo tai Shōjo FurankenJahr: 2009FSK: 18
Genre: Actionkomödie


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
Monami, ein Jahrhunderte altes Teenager-Vampir-Mädchen, verliebt sich in ihren Mitschüler Mizushima. Der wurde dummerweise aber bereits von Keiko, der Tochter des Konrektors und verrückten Wissenschaftlers, zu ihrem Freund erklärt.
Monami schenkt Mizushima eine Praline mit ihrem eigenen Blut, wodurch Mizushima anfängt, sich in einen Vampir zu verwandeln. Keiko rast vor Eifersucht, stirbt aber selbst beim Versuch Monami zu töten.
Keikos Vater, der verrückte Wissenschaftler und "Nachfolger des berühmten Doktor Frankenstein" erweckt sie jedoch mit Hilfe eine Blutstropfens Monamis wieder zum Leben und ergänzt ihren Körper gleich noch um ein paar Körperteile. Ein Kampf zwischen Monami und Keiko beginnt, an dessen Ende Keiko schließlich stirbt. Mizushima muss nun jedoch feststellen, dass ihn Monami in Wahrheit nicht als Gefährten wollte, sondern ihn lediglich zu ihrem Sklaven gemacht hat.

Auffällige Fehler (technisch):
Dem Publikum ist nichts aufgefallen.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Der Film stellt eine bizarre Phantasiewelt dar. Logische Konsistenz scheint hier kein sinnvolles Kriterium zu sein.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Eine Blutfontäne von unvorstellbarem Druck und Beständigkeit schießt aus dem Körper eines Gebissenen, ohne dabei zu pulsieren.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Männer sind nur die passiven Werkzeuge von Frauen, selbst wenn sie meinen, am Geschehen aktiv beteiligt zu sein.

Bemerkungen:
Das Vampire Girl klappt zum Beißen ihren halben Schädel auf. Dafür flüchtet ihr Blutfleck vor dem Wischmopp. Die ganze Geschichte basiert auf einem gleichnamigen Manga. Ein Vampir lässt sich motorisierte Rollschuhe aus Blut wachsen. Der Protagonist steht eigentlich nur als passiver Beobachter inmitten der Handlung, in der zwei Frauen um ihn kämpfen ohne "nach seinen Gefühlen zu fragen". Keikos Vater führt im Schulkeller zusammen mit der sexsüchtigen Schulschwester einen bizarren Tanz auf, während er eine Leiche auseinander schneidet und auf absurde Weise neu zusammensetzt.

Zitate:
"13. Schülermeisterschaft im Pulsader-Aufschneiden."
"Ich bin der echte Nachfolger des berühmten Doktor Frankenstein."
"Was willst du essen?" - "Ich würde gerne dein Blut trinken."
"Kennst du ihn?" - "Kennen kann man eigentlich nicht sagen. Er ist mehr ein Diener."
"Jetzt kann ich sie endlich aufschneiden." - "Herr Doktor, das ist aber nicht sehr ästhetisch."
"Was kann ein kleiner Schüler wie ich schon ausrichten in diesem völlig verrückten Kampf der Monster."
"Denkst du ein einfacher Hausmeister kann einen Konrektor besiegen?"
"Lass uns gehen." - "Wohin denn?" - "Ist doch egal."


Text des News-Eintrags:
Sinnlose Gewalt von Mädchen in kurzen Röcken. Genau das bekommt man bei Vampire Girl vs. Frankenstein Girl. Und viele Leute wollen ja sicherlich auch genau das. Wem das zu wenig ist, der wird sich möglicherweise langweilen, aber alle anderen können sich an den schönsten Blutfontänen seit Mel Brooks "Dracula - Tot aber glücklich" erfreuen. Japanisches Kino, wie der Freund des Trashfilms es mag. Eine bizarre Phantasie, in der jede Menge Blut und Gehirn spritzt und Naturgesetze eher als Richtlinien gesehen werden.