"Als Gangsterboss solltest du ein Vorbild sein!" (Izo)

B-Moviebewertung





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Name: Swamp Devil - Der Fluch des MonstersLand: Kanada
Originaltitel: Swamp DevilJahr: 2008FSK: 16
Genre: Horror


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
Melanie erhält einen Anruf von einem Fremden namens Jimmy, der ihr mitteilt, dass ihr Vater im Sterben liegt und sie vorbeikommen soll. Wenig motiviert macht sie sich auf den Weg und erfährt vor Ort, dass ihr Vater gar nicht krank ist, sondern als Mörder gesucht wird. Sie ringt sich schließlich doch dazu durch erst mal im leeren Haus ihres Vaters - mitten im Sumpf - zu bleiben. Jimmy bleibt bei ihr, verschwindet aber immer wieder mysteriös und taucht plötzlich wieder auf. Währenddessen versucht der Lynchmob weiter ihren Vater zu finden, wird zu großen Teilen aber von einem Baummonster niedergemetzelt. Schließlich findet ihr Vater sie und Jimmy (und zeitgleich taucht auch noch der verbliebene Rest des Lynchmobs auf). Ihr Vater erkennt sofort, dass Jimmy der wahre Mörder ist, woraufhin dieser sich in ein riesiges Baummonster verwandelt. Der Kampf um Leben und Tod tritt in seine entscheidende Phase ein. Glücklicherweise stellen sie aber fest, dass das Monster die Countygrenze nicht überschreiten kann (wie sie darauf kommen wird nicht wirklich klar und warum es so ist noch weniger). Und so kommt es zum Showdown an der Grenze....

Auffällige Fehler (technisch):
In einzelnen Szenen merkt man, dass sie in einer Blue Box o.ä. gedreht wurden (was erstaunlich ist, da der Hintergrund einfach nur normaler Wald ist). Die Tonabmischung war zumindest in der deutschen Synchronisation leider so, dass die Stimmen etwas zu leise sind.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Warum wird aus dem ermordeten Mörder, den der Lynchmob dereinst in ein Sumpfloch warf, ein Baummonster? Hierfür wird keinerlei Erklärung angeboten.

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Warum kann das Monster nicht die Grenze des Countys überqueren?

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Dem Publikum ist keines aufgefallen.

Bemerkungen:
Es gibt vermutlich nur wenige Filme in denen mit dem Monster so viel diskutiert wird.

Zitate:
"Wer ist da?" und schießt einfach in den Wald, wo durchaus sein Kumpel stehen könnte.
"Glaubst du, es gibt Monster?" - "Natürlich. Viele Monster. Ich weiß es. [...] Wir sind Monster."
"Der Mörder war jedes mal: Es."


Text des News-Eintrags:
Anfangsszene: Eine leicht bekleidete Blondine mit großen Brüsten rennt in Panik durch den Wald. Was nach billigem Horror klingt, entpuppt sich bei näherem Betrachten als billiger Horror. Die Idee einen Mörder, der zum Opfer der Lynchjustiz wurde, als Baummonster auferstehen zu lassen, ist natürlich schon schön und zumindest technisch ist es auch einigermaßen gelungen umgesetzt. Letzten Endes ist es aber doch ziemlich lächerlich und den Machern von Swamp Devil ist es leider auch nicht gelungen daraus eine anständige Geschichte zu machen. Es gibt wahrlich schlechtere Filme (man vergleiche nur so manches Werk auf dieser Seite), aber wirklich begeistern kann der Film trotzdem nicht. Und am Schluss des Filmes fragt man sich ohnehin nur, warum alle mit Schrotflinten und Gewehren auf den Baum schießen und niemand einen Flammenwerfer oder Molotow-Cocktail verwendet.