"The art of war is the art of life." (Men of War)

B-Moviebewertung





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Name: War of the living deadLand: VSA
Originaltitel: Zombie WarsJahr: 2006FSK: Keine Freigabe
Genre: Actionhorror


hochniedrig
Unterhaltungswert:
Pornofaktor:
Gewaltdarstellung:
Gewaltverherrlichung:
Niveau:
Sexismus:
Professionalität:
Realismus:
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Handlung:
Zombies haben die Erde übernommen und begonnen Menschen als Sklaven zu halten. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in Clans zusammengeschlossen und führen einen Kleinkrieg gegen die "Eiterköpfe". Bei einem Zombieüberfall wird David, zusammen mit Star, einer Sklavin die kurz zuvor erst befreit wurde, gefangen genommen und auf eine Farm der Zombies gebracht, wo David als "Zuchthengst" eingesetzt werden soll. Es gelingt ihm jedoch eine Karte der Farm herauszuschmuggeln und seinen Leuten zukommen zu lassen. Als die sich jedoch auf die Suche nach ihm machen, stoßen sie auf ein finsteres Geheimnis: Die Zombiefarm wird von Menschen einer nahe gelegenen Stadt kontrolliert, um so das eigene Überleben zu sichern. Nachdem die Zombiefarm befreit ist, machen sich David und seine Leute auf die Suche nach der Stadt, um die Betreiber der Farm zu finden und ihnen eine Botschaft zu überbringen: Entweder sie kämpfen mit ihnen gegen die Zombies oder sie lassen es bleiben.

Auffällige Fehler (technisch):
Wirklich miese Synchronisation. Teilweise gibt es sogar Lippenbewegung ohne, dass irgendjemand etwas sagt.

Auffällige Fehler (inhaltlich-logisch):
Wo haben die Menschen 50 Jahre nach dem Untergang der Zivilisation eigentlich so viel Munition her? Und warum bauen sie ihre Lager so, dass Zombies sich ohne weiteres bis ans Lager anschleichen können und dann nicht einmal auf Befestigungsanlagen stoßen?

Auffällige Fehler ("wissenschaftlich", z.B.: historisch, physikalisch, usw.):
Die Zombies auf der Farm fressen am Tag 4 bis 5 Menschen. Wenn sie jeden Menschen fressen, wenn er 20 Jahre alt ist (und viele dort sind älter) müssten sie also etwa 3500 Menschen halten (die Fortpflanzung nicht berücksichtigt). Mal abgesehen davon, dass die mickrigen und schlecht gepflegten Gärten der Farm niemals in der Lage sind so viele Menschen zu ernähren, befindet sich auf der Farm offensichtlich nur eine kleine zweistellige Zahl an Menschen.

Was für ein Bild vermittelt der Film?
Symbolhafter Sieg der revolutionären Elite über die herrschende Klasse der Kapitalisten.

Bemerkungen:
Davids Unterschrift ist ein "D" in einem Kreis.

Zitate:
"Das war's, Schimmelfresse!" und erschießt den Zombie.
"Mädchen? Ich brauche Soldaten."
"Kennst du das 2. Gebot?" - "Klar, ich habe es geschrieben."
"Er kommt zurück. Auf die eine oder andere Weise."
"Du hast echt Glück. Du bist hier der Zuchthengst."
"Aus Stunden wurden Tage. Aus Tagen wurden mehr Tage."
"Jetzt knallt das Scheißvieh ab und lasst ihn liegen! Wir haben noch mehr zu tun."
"Ladies first!" und erschießt erst seine zombifizierte Mutter, dann seinen Vater.


Text des News-Eintrags:
Die meisten von uns haben es schon immer geahnt. Die Zeit wird kommen, dass sich die Zombies erheben und die Menschheit unterwerfen. Aber wer hätte gedacht, dass sie so schlau sind die Menschen als Sklaven zu halten? Jede Menge billiger Arbeitskräfte, die obendrein noch als Mittagessen dienen können. So etwas nennt sich dann wohl Dual-use. In "War of the living dead" wird diese brillante Idee umgesetzt. Nur leider ist die Umsetzung selbst nicht unbedingt der Gipfel der Brillanz. Reihenweise technische und logische Fehler, miese Synchronisation und mäßige Schauspieler. Echte Fans des Zombiehorrors sollten den Film gesehen haben. Alle anderen können sich das aber getrost sparen.